Man halte sich links – das grün bepflanzte „Sieb“ des L’Eixample Esquerra.

Die Stimmung auf der Straße: Wohnsiedlung, modern, kommerziell, aufgeschlossen, schwulen-/lesbenfreundlich.
Berühmt für: achteckige Eckgebäude, Barcelonas Universitäts-Campus, der Joan Miró Park, die ehemalige Stierkampfarena, nun ein Einkaufszentrum Las Arenas, das schwulen- und lesbenfreundliche Viertel (Spitzname ‘Gaixample’).
Man halte sich links – das grün bepflanzte „Sieb“ des L’Eixample Esquerra.
  • Der Besuch der modernistischen Herrenhäuser auf dem Passeig de Gràcia ist auf jeder Liste, aber der Stadtteil hat noch weitere nennenswerte Sehenswürdigkeiten in petto. Die Rambla de Catalunya ist perfekt für einen Schaufensterbummel. In den kleinen Cafés lässt sich an einem sonnigen Tag gut das geschäftige Treiben der Leute beobachten Auf der Gran Via stehen die wunderschönen Hauptgebäude der Universität von Barcelona. Der Kreuzgang und die Gärten sind der Öffentlichkeit zugänglich und sind liebevoll bepflanzt. Im Bezirk befinden sich auch einige Theater und Kinos. Für eine Pause vom Trubel der Stadt, ist ein Besuch des Parc Joan Miró keine schlechte Idee. Die Mischung aus sandigem und bepflanztem Untergrund zieht viele Hundebesitzer an und man trifft auf Anwohner unterschiedlichster Herkunft oder Stand.. Hier steht auch eine der imposantesten Skulpturen von Miró, die ‘Dona i Ocell’ (Frau mit dem Vogel).

    Sehenswürdigkeiten in der Nähe

    Zwei der bekanntesten L’Eixample Izquierda Sehenswürdigkeiten liegen auf dem Passeig de Gràcia (praktischerweise genau nebeneinander). Das wie aus dem Jenseits wirkende Casa Batlló und das Stadthaus Casa Àmatller. Casa Batlló ist das zweite Haus, das vom Architekten Antoni Gaudí auf dem Passeig de Gràcia entworfen wurde (das andere ist die La Pedrera). Ein Musterbeispiel des modernistischen Designs. Seine reptilien-artige Fassade bleibt besonders in Erinnerung, da es im Sonnenlicht zu funkeln scheint. Die Fassade und die schnörkelhaften Kamine sind eines der beliebtesten Fotomotive in Barcelona. Gleich daneben steht das Casa Àmatller, welches vom Architekten Puig I Cadalfach für den Schokoladen Baron Antoni Àmatller entworfen wurde.

    Kunstliebhaber sollten die Fundació Antoni Tapies besuchen, die vom gleichnamigen katalanischen Künstler gegründet wurde, um einen Ausstellungsplatz für moderne Kunst zu schaffen. Es ist ein Kulturzentrum und Museum, das heute dem Künstler selbst Ehre zollt. Man kann es nicht verfehlen, man muss nur nach der eigenartigen Konstruktion auf dem Dach Ausschau halten, die ‘Wolke und Stuhl’ genannt wird. Es ist ein Wirrwarr aus metallischen Drähten, welche eine Wolke darstellen sollen.

    Essen gehen

    Es gibt Restaurants für jeden Geldbeutel in L’Eixample Izquierda. Wir wollen im oberen Segment anfangen und das mit dem Michelin Stern ausgezeichnete Cinc Sentits (Fünf Sinne) erwähnen. Hier wird auf höchste Qualität der Zutaten und zeitgemäße Küche gesetzt, die wiederum von katalanischen, kulinarischen Traditionen inspiriert ist. Eine weitere gute Adresse für feinstes „Dining“ ist das Tragaluz. Versteckt in einer kleinen Gasse am Passeig de Gràcia, wird man hier mit modernen mediterranen Aromen, in einer geschmackvoll eingerichteten Villa aus dem 20. Jahrhundert verwöhnt.

    Für eine wirklich authentische und ursprüngliche Atmosphäre sollte man die La Bodegueta auf dem Rambla de Catalunya besuchen. Man kann entweder Plätze an den Tischen draußen einnehmen, oder die bessere Stimmung drinnen an der Bar erleben. Hier gibt es schmackhafte Tapas und die Preise für eine gute Flasche Wein liegen auch im Rahmen. Wenn man auf der „Tapas-Route“ bleiben will, ist das La Flauta ein Muss. Es liegt direkt hinter der Universität von Barcelona in der Carrer d’Aribaus und ist eines der Favoriten des Stadtteils. Vegetarier kommen in L’Eixample Izquierda nicht zu kurz. Das Amaltea gibt es schon seit Jahrzehnten und bietet einen tollen Mittagstisch.

    In den Abendstunden

    Angesichts der Lage der Universität wird es einen nicht überraschen, dass es hier einige Bars und Clubs gibt. Nicht alle Lokalitäten sind aber auf Studenten ausgerichtet. Auf den Straßen Villarroel, Casanova und Consell de Cent gibt es viele homosexuellen-freundliche Einrichtungen.Eine beliebte Bar ist das Espit Chupitos, wo es über 500 verschiedene Schnäpse gibt. Einige werden sogar in Flammen gesetzt. Perfekt, wenn man die Nacht mit einem Knall beginnen will.

    Das Try Martini ist eine gute Wahl für Cocktails. Sie genießt Kultstatus, nicht zu guter Letzt wegen der fantastischen (nicht immer billigen) Cocktails, entspannter Musik und dem aufmerksamen Personal. Eine weitere gute Wahl für Cocktails ist die Bar Milano, nah dem Plaça Catalunya. Unabhängig seines Namens ist das Ambiente eher kubanisch mit einer großen Auswahl an Cocktails, die von erfahrenen und elegant gekleideten Barkeepern serviert werden.

    Falls es Sie nach der Cocktailstunde noch nicht ins Bett ziehen sollte, wäre vielleicht das Mojito etwas für Sie. Hier tobt die latein-amerikanische Party. Tagsüber eine Tanzschule und nachts ein Club, wo schwingende Körper ihr Können in Salsa, Samba, Merengue oder Bachata zeigen. Ein weiterer Klassiker in L’Eixample ist der La Fira Club mit seinen großen Tanzflächen. Tatsächlich liegt im Inneren eine Art Kirmes mit kleinen Karussells und Karnevalspiegeln. Man kann sich sogar die Zukunft lesen lassen, während man eine Wodkacola schlürft.

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