Barcelonas grüner Hinterhof - das große und vielseitige Horta-Guinardó.

Die Stimmung auf der Straße: ruhig, vorstädtisch, familienfreundlich, alltägliches Barcelona.
Berühmt für: das modernistische Hospital Santa Creu i Sant Pau, ein paar ehemalige olympische Einrichtungen, malerische Grünflächen (Parc del Carmel, Parc del Guinardó, Parc del Laberint d’Horta) und schwindelerregende steile Straßen.
Barcelonas grüner Hinterhof - das große und vielseitige Horta-Guinardó.
  • Das Hospital Santa Creu i Sant Pau (Hospital des heiligen Kreuzes und dem Heiligen Paul) ist ein Meisterwerk der modernistischen Architektur. Es liegt im Süden des Bezirks und man sollte schon etwas Zeit für den Besuch einplanen. Es wurde vom katalanischen Architekten Lluis Domènech I Montaner entworfen und gehört heute zum UNESCO Weltkulturerbe. Das Krankenhaus war bis 2009, bis die überfälligen Renovierungsarbeiten begannen, noch in Betrieb. Das Gelände kann kostenlos betreten werden und morgens gibt es sogar Führungen in verschiedenen Sprachen.

    Die Nachbarschaft Vall d’Hebron liegt direkt über Horta und sollte man ein wenig Zeit übrig haben, muss man den Palauet de les Heures aus dem 19. Jahrhundert besuchen. Er liegt majestätisch am Fuße des Collserola Berges. Heute wird er als Universitätsgebäude benutzt und ist im Stil eines französischen Chateaus erbaut. Schon allein der Garten, mit seiner außergewöhnlich angelegten Terrasse und der großen Sammlung von Pflanzen und Baumarten, ist die Reise wert. Erreichbar ist das Chateau mit öffentlichen Verkehrsmitteln über Vall d’Hebron oder einem kostenlosen Bus, der einen direkt zum Universitätsgelände bringt.

    Die Parks als perfekte Kulisse

    Nah der Mundet U-Bahn Station liegt der Parc del Laberint d’Horta, ein echtes Juwel in dieser Gegend. Seine Entstehung geht bis in das 18. Jahrhundert zurück und ist so einer der ältesten Parks der Stadt. Heute findet man in ihm viele kleine Gärten und ein Museum. Das romantische Ambiente hat die Zeit gut überstanden. Das fesselnde, aus Zypressen bestehende, Labyrinth liegt in der Mitte des Parks und wenn man den Weg hindurch bewältigt, findet man im Inneren ein kleinen Teich und eine Statur von Eros. In der Nähe des Museums gibt es einen Bereich für Kinder und Picknicktische. Horta besitzt auch sein eigenes Velodrom, in dem die Radprofis bei den olympischen Spielen 1992 ihr Können zeigten.

    Der großzügig bewachsene Parc del Guinardó ist um einiges größer und beherbergt unter anderem eine üppige Anzahl an Zypressenbäumen. Zu großen Teilen wurde der Park mit grün bewachsenen Ecken und Flächen sowie Wasserelementen gestaltet und ist ideal um sich zu entspannen und die Sicht über die Stadt zu genießen.

    Essen gehen

    Wenn man die hungrige Meute füttern will, sollte man das Sant Frost in der Carrer del Tajo besuchen. Ein rustikales und bodenständiges Restaurant, das mediterrane Küche zu fairen Preisen anbietet. Der Kabeljau mit Honig (bacalao con miel) ist unser Lieblingsgericht. Nur ein paar Straßen weiter nördlich, nah dem Plaça Eivissa, liegt das Can Xus. Die Spezialität des Hauses ist das Grillen über Kohle. Die etwas höheren Preise sind aber angesichts der hohen Qualität des Essens und dem guten Service gerechtfertigt. Am Rand des Parc del Carmel liegt das Mesón Restaurante Delicias. Die Kellner sind freundlich und die Tapas Portionen gewaltig. Auf der sonnigen Terrasse macht das dinieren doppelt so viel Spaß. Die lange Warteschlange vor dem Restaurant ist ein eindeutiger Indikator für seine Beliebtheit.

    Am Abend

    Sie können sich vielleicht schon denken, dass Horta-Guinardó nicht gerade für sein Nachtleben bekannt ist. Es gibt hier und da vereinzelnd Bars und Clubs, aber man sollte vorher planen wo man hin will, damit man keine Zeit mit der Suche verschwenden muss. Das Samba Brasil, nah der U-Bahn Station Horta, ist eine exzellente Bar, wo die Cocktails von erfahrenen Barkeepern zusammengebraut werden. Der Caipirinha genießt einen ganz besonders guten Ruf. Wasserspiele und tropische Pflanzen machen das Erlebnis komplett. In der Nähe befindet sich das Louise Se Va Nit, eine Lokalität im Stil einer Madrider Konzerthalle. Hier geht alles um Gitarrenmusik und oft spielen hier Indie Rock Bands.

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