Städtetrip mal anders? Erobern Sie den Montjuïc.

Die Stimmung auf der Straße: kulturell, natürlich, sportlich, locker.
Berühmt für: eine fantastische Aussicht, den magischen Brunnen, das MNAC Kunstmuseum, das Joan Miró Museum, das Poble Espanyol, das Olympiastadium, wilde, stachelige Kaktusgärten, eine kontroverse Festung.
Städtetrip mal anders? Erobern Sie den Montjuïc.
  • Das Erbe der 1992 stattgefundenen olympischen Spiele ist auf dem Montjuïc durchaus sicht- und spürbar und viele der früheren Sportanlagen reihen sich auf dem Berg aneinander. Wollen Sie sich vielleicht mal in einer ehemaligen olympischen Stätte ertüchtigen? Dann sollten Sie Ihre Badesachen einpacken und das Schwimmbad Piscines Bernat Picornell, direkt neben dem Olympiastadium, besuchen. Es besitzt Innenbecken aber auch ein Außenbecken auf dem Dach und kann daher das ganze Jahr über besucht werden. Musikkonzerte werden oft im Olympiastadium veranstaltet und es lohnt sich im Programm nach zu schlagen.

    Falls Sie im Sommer in der Stadt sind, sollten Sie das Freilichtkino auf der Festung Montjuïc besuchen. Eine riesige Filmleinwand wird die Burgmauer herunter gelassen, auf der Filme im Original Ton gezeigt werden. Unter freiem Himmel lässt sich so ein wunderschöner Sommerabend verbringen.

    Sehenswürdigkeiten in der Nähe

    Es gibt viel zu viele Sehenswürdigkeiten, als das wir allen gerecht werden könnten. Kunstliebhaber finden hier Museen der Weltklasse,– das Museu Nacional d’Art de Catalunya (MNAC), wo man katalanische Kunstwerke der letzten 1000 Jahre bestaunen kann und das Fundació Joan Miró. Hunderte seiner Werke sind in dem eigens erbauten Gebäude ausgestellt.

    Es gibt viele malerische Gärten auf dem Montjuïc. Der große Jardì Botànic (botanischer Garten) befindet sich etwas höher auf dem Berg und wird daher selten von Touristen besucht. Ein herrlicher Platz für ein Picknick oder eine Pause ist der Laribal Garten, mit seinen großzügigen Blumenbeeten, Gartenlauben und Brunnen. Hier findet man auch immer ein Plätzchen im Schatten, sollte es in der Sonne zu warm werden. Eine regelrechte Wucht ist der Kaktusgarten auf der östlichen Seite des Berges, mit Blick auf den Hafen. Bekannt als der Jardins Mossèn Costa i Llobera, befindet er sich in einer ehemaligen Tongrube, die ihn vor dem kühlen Nordwind schützt. Hunderte verschiedener Arten von Kakteen gedeihen hier und ergeben so ein Spiel aus Formen und Farben. Auch dieses regelrechte Schmuckstück wird von vielen Touristen ignoriert.

    Für eine spannende Tour durch Spaniens Dörfer und Regionen bietet sich das Poble Espanyol an. Ein Freiluftmuseum mit original getreuen Modellen typischer Architektur, sowie Kunsthandwerk und Speisen der verschiedenen Regionen des Landes. Es ist darüber hinaus auch als ‘ Stadt der Kunsthandwerker’ bekannt, mit über 40 Werkstätten und Studios. Hier befindet sich auch noch eine der beiden letzten traditionellen Glasbläsereien des Landes. Das Poble Espanyol ist ideal für außergewöhnliche Geschenke und Mitbringsel.

    Essen gehen

    Montjuïc ist nicht für Nachteulen, die Barcelonas Partyszene erleben wollen, geeignet. Es gibt ein paar nennenswerte Plätze, die sich breit gestreut auf dem Berg verteilen. Falls man auf dem Weg irgendwo einkehren will, sollte man sich vorher darüber informieren wo die Restaurants sind und wie man sie erreicht. Das ganze Gelände ist trügerisch groß und der Weg von einem Punkt zum nächsten kann länger dauern als man denkt.

    Ein erstklassiges Restaurant befindet sich in dem 5-Sterne Hotel Miramar, welches imposant auf der östlichen Seite des Montjuïc thront. Das très chic Forestier bietet eine Wahl traditioneller mediterraner Gerichte für anspruchsvolle Feinschmecker. Hier werden die Menüs vom aufmerksamen Personal in luxuriösem Ambiente serviert. Eine gute und doch nicht übertriebene Wahl für ein romantisches Abendessen. Eine Alternative wäre das El Xalet mit einer phänomenalen Aussicht auf die Stadt. Manche sagen, dass die Aussicht über die kleinen Portionen hinweg tröstet. Mit großem Hunger sollte man daher lieber ein anderes Restaurant wählen.

    Der Einfluss des Modernismus‘ ist sogar auf dem Montjuïc spürbar. Das La Font del Gat (Brunnen der Katze) befindet sich ein wenig unterhalb des Joan Miró Museums und wurde vom katalanischen, modernistischen Meister Josep Puig i Cadalfach entworfen. Es gibt einen guten Mittagstisch inmitten eines liebevoll und üppig bewachsenen Areals. Der Brunnen selbst ist eher bescheiden gestaltet.

    Wenn man in der Nähe der Festung ist, sollte man einen 20 minütigen Spaziergang entlang der Klippe in Kauf nehmen. Der Weg Camí del Mar führt einen in ein kleines mit Pinien bewachsenes Tal, in dem das Freiluft Café Caseta del Migdia liegt. Live-Musik begleitet den Grill, auf dem Würstchen, Hühnchen und Maiskolben brutzeln. Es gibt auch einen Picknickbereich mit viel Platz für tobende Kinder.

    Oder Sie können es wie die Einwohner machen und den Picknickkorb packen und sich auf eine der vielen grünbewachsenen Hänge setzen. Es gibt einfach keinen besseren Ort, von dem man die glitzernde Stadt aus der Vogelperspektive bestaunen kann. Sekt aus Plastikgläsern und eine Tortilla runden das ganze ab.

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